Home ... Über A'hoop ... Geschichte ... Von 1311 bis 2005

Von der Ersterwähnung bis zur Gegenwart

Hohes Ufer

Über Jahrhunderte war Ahrenshoop ein abgelegener Ort an der Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Der pommersche Teil sogar mehr als 250 Jahre unter schwedischer Verwaltung. Fischerei, Segelschifffahrt und kleine Landwirtschaft waren die Erwerbsquellen.

 Mit der industriellen Entwicklung Deutschlands begannen am Ende des 19. Jahrhunderts auch in Ahrenshoop langanhaltende Veränderungen. Die Bewohner der Großstädte sehnten sich zunehmend nach Ruhe und landschaftlicher Idylle. Maler waren die Ersten, die vom Ortsbild, der einzigartigen Landschaft zwischen Meer und Bodden, der unberührten Schönheit der Natur und der Weite des Himmels mit seinem besonderen Licht zutiefst beeindruckt waren. Der Landschaftsmaler Paul Müller-Kaempff wurde Malgast in Ahrenshoop. Ihm folgten zahlreiche Kollegen. Bald schon entstand die erste Malschule. 1909 wurde der Kunstkaten als "Haus für heimische Kunst und Kunstgewerbe" eröffnet. Eine Malerkolonie hatte sich im Ort gebildet. Neben den Malern kamen immer mehr Gäste, die sich in dieser Landschaft erholen wollten.

Ahrenshoop entwickelte sich zum Seebad der besonderen Art. Bis heute zieht der Ort immer wieder Künstler an, die sich von der Landschaft inspirieren lassen. In Kunst- und Ausstellungshäusern, in Galerien, Kunstwerkstätten und Ateliers lebt der Künstlerort. Zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Kunstaktionen und mehr bieten den Gästen ein abwechslungsreiches kulturelles Programm. Im Verbund mit anderen ehemaligen Künstlerkolonien ist Ahrenshoop auf dem Weg zu einem europäischen Kulturort.